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another style within 30 days of receiving your order.Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften), Veranstaltung: Michel Foucault: Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit I, Sprache: Deutsch, Abstract: Foucaults zentrales Anliegen in seiner 1976 in Frankreich erschienen Histoire de la sexualité ist die ¿Entschlüsselung der Beziehungen zwischen der Macht, dem Wissen und dem Sex [...]¿. Dabei verwehrt er sich der insbesondere zu seiner Zeit beliebten Repressions-Hypothese und behauptet stattdessen: der abendländische Mensch wird zu einem Geständnis-Tier. Anders formuliert lautet Foucaults Gegen-These: ¿Die modernen Gesellschaften zeichnen sich nicht dadurch aus, daß sie den Sex ins Dunkel verbannen, sondern daß sie unablässig von ihm sprechen und ihn als das Geheimnis geltend machen.¿ Zur Beweisführung seiner Behauptung führt er einen Begriff von Macht ein, der ¿ wie im weiteren ausführlich zu behandeln sein wird ¿ besagt, dass Macht keine unterdrückende Institution ist, sondern im Gegenteil eine Struktur, die den jeweiligen Dispositiven immanent ist. Was Foucault genau unter Macht und Dispositiv im Allgemeinen und einem Sexualitäts-Dispositiv im Besonderen versteht, soll zunächst theoretisch aufgezeigt werden, um weiterhin zu konkretisieren, wie sich die Macht in eben diesem exemplarisch ausgesuchten Sexualitäts-Dispositiv äußert. Dabei ist der Tatsache, dass dies ausgerechnet am Dispositiv der Sexualität geschehen soll, gemäß Foucault keine besondere Bedeutung beizumessen. So verweist dieser im Vorwort explizit darauf, ¿daß die Sexualität hier nur ein Beispiel für ein allgemeines Problem ist [...]: wie ist in den abendländischen Gesellschaften die Produktion von Diskursen, die (zumindest für eine bestimmte Zeit) mit einem Wahrheitswert geladen sind, an die unterschiedlichen Machtmechanismen und ¿institutionen gebunden?¿.
Um dem komplexen Thema auf 'erhellende' Weise gerecht werden zu können, sind die relevanten Textstellen aus Foucaults "Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit I" im "Close-reading"- Verfahren gelesen und kommentiert worden - u.a. unter zu Hilfenahme von Philipp Sarasin: "Michel Foucault zur Einführung" und Gilles Deleuze: "Was ist ein Dispositiv?"
Diese Vorgehensweise einer gründlichen und also genauen Lektüre ist zudem ganz im Sinne des Autors Michel Foucault, bemerkte doch dieser einmal in einem Interview: "Es ist eine Tatsache, dass es immer weniger gute Leser gibt...Das erste Buch, das man schreibt, wird gelesen, weil man nicht bekannt ist und es wird wirr und durcheinander gelesen, was für mich ganz in Ordnung ist...Eine ernste Sache ist, dass man, je mehr Bücher man schreibt überhaupt nicht mehr gelesen wird...".
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